Pag: die Stadt der berühmter Pager Spitze

Simuni ist ein kleiner Fischerort, in dem es keine Fundstellen gibt, aber nur 7 Kilometer von der ACI Marine liegt Hauptstadt der Insel – die Stadt Pag. Die Stadt Pag wurde im 15. Jahrhundert nach dem Entwurf des großen Bildhauers und Baukünstlers Juraj Dalmatinac gebautFoto: Kroatischer Tourismusverband, Ivo Pervan

Die Stadt Pag

Die Insel Pag war schon in der Vorgeschichte bewohnt und ihren ersten  Namen – Cissa (Kissa)- erwähnt der römische Schriftsteller Plinius (Kissa). Diesen Namen bekam die Insel wahrscheinlich von den Liburnen. Der Name wurde später von den Kroaten der kroatischen Sprache angepasst und er lautet Caska.  Diesen Namen trägt eine der Ortschaften in Pager Bucht auch heute noch. Der heutige Name Pag wurde aus dem griechischen Wort  pege (Wasserquelle) oder aus dem lateinischen Wort pagus (Dorf) abgeleitet.

Dreimal wechselte die Insel ihre Position: Caska versank in einem Erdbeben, das alte Pag war zu klein für Ausdehnung und die heutige Position der Stadt wurde 1443 besiedelt. Den Bauplan für Pag wurde von  einem der größten Baukünstlern jener Zeit, Juraj Dalmatinac, entworfen, so dass alles seinen Platz hat: die Stadtmauern, Bastionen, Stadtplätze, Kirchen, Kloster, Paläste und Volkssiedlungen. Die Einwohner von Pag waren Händler, Fischer und Viehzüchter, Seeleute und Salzhersteller. Das Leben im Mittealter wurde durch die Rivalität mit der Stadt Zadar gekennzeichnet. Deshalb ist die Urkunde über den Status einer freien Königsstadt, die der Stadt vom König Bela IV. im Jahr 1244 erteilt wurde, besonders wichtig. In Pag wurde ein Sammelband der Brauchrechte zusammengestellt, der damals das zweite Dokument solcher Art in Kroatien war.

Galerie der Pager Spitze

Im Stadtzentrum, auf dem Petra Kresimira IV Platz, wurde die Galerie der Pager Spitze gegründet. Die Pager Spitze fertigen die geschickten und fleißigen Frauen aus Pag an. Man nimmt an, dass diese Handarbeit aus dem alten Mykenä stammt.

Die Pager Spitze wird seit dem Ende des 15. Jahrhunderts gestickt. Am Anfang war die Spitze eine Verzierung des Messgewandes und später gingen die Frauen aus Pag sogar an den Hof von Maria Theresia, um für sie zu sticken. Die Pager Spitze befindet sich auf der Liste der immateriellen Erbschaften von UNESCO. Das Kulturministerium hat die von Klosterfrauen aus dem Kloster in Pag seit über 150 Jahren gesammelte Kollektion der Spitze zum Kulturgut Kroatiens erklärt.

Die Stadtmauern

Die hohen Festungsmauern aus Stein wurden zusätzlich durch Bastionen und leichte und schwere Bewaffnung gesichert. Pag hatte mehrere Stadttore. Das Haupttor befand sich gegenüber der Stadtbrücke. Das Denkmal der alten Zeiten ist die Bastion Skrivanat und der nördliche Stadtteil, wo man die Reste der Festungsmauern finden kann. Das Gebäude der Stadtverwaltung befindet sich heute in einer renovierten Bastion. Während der Renovierung der Mole passte man darauf auf, dass sie Konturen der zerstörten Stadmauern erhalten bleiben.

Die Bastion Skrivanat

Skrivinat war die nördlichste und die erste Bastion bei den feindlichen Eingriffen vom Meer. Sie ist die einzige erhaltene von insgesamt neun  Bastionen. Ihre Mauern sind heute wesentlich niedriger, weil sich die Stadt weiterentwickelt hat. Einige der Tunnels und Katakomben, die sich im Inneren der Bastion befinden, wurden zugeschüttet. Vor der Bastion ist eine Promenade und in den Sommermonaten finden in den Räumen der Bastion viele kulturelle Veranstaltungen statt.

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